Was ich diese Woche nicht gekauft habe {Kubus und Square}.

Auch wenn ich es eigentlich gerne anders hätte – im Grunde bin ich schon ein bisschen konsumorientiert. Ja, ich weiß. Wir sollten ressourcenschonend leben und wenn überhaupt, dann nur einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Das finde ich auch wichtig. Trotzdem fühle ich mich wie magisch angezogen von der tollen bunten glitzernden Konsumwelt. Ich kann auch nicht mal sagen, dass es mit dem Internet bedeutend schlimmer geworden wäre. Vielleicht ein bisschen. Aber auch früher, als das Leben noch 1.0 war und das Internet noch aus Holz bestand 😉 , bin ich für mein Leben gerne shoppen gegangen. Gucken, was es…

Das Erdgeschoss {Woche 4 und 5}

Huiuiui, jetzt sieht es schon richtig nach Haus aus! Nachdem die Kellerdecke drauf war, wurden ziemlich zügig auch die Erdgeschosswände gemauert: Ein sehr stolzer Besuch der Bauherrin (warum heißt das eigentlich nicht Baudame???) auf der Baustelle (wie man sieht, bin ich direkt nach der Arbeit gekommen – das sind eigentlich nicht die Klamotten, in denen ich üblicherweise in einem Rohbau rumlaufen würde):   Am nächsten oder übernächsten Tag wurde auch schon der Sand angefüllt und verdichtet, so dass das Haus-to-be jetzt nicht mehr in einer Baugrube steht, sondern richtig ebenerdig zu erreichen ist. Super! Es geht in großen Schritten voran….

Der Keller {Woche 3}

Fertigbetonteil mit Aussparung für's Kellerfenster

In der darauffolgenden Woche passierte nicht so überragend viel am Bau. Die Sohlplatte musste über’s Wochenende trocknen; derweil wurden die Fertigbetonteile für die Kellerwände im Betonwerk angefertigt. Dann aber ging es so richtig vorwärts: Der Keller wurde geliefert. Zu meinem großen Bedauern musste ich an diesem Tag arbeiten. Aber Herr Kathrinville war glücklicherweise mit meiner Kamera zur Stelle. Kommt ein Betonteil geflogen… Und noch eins mit Aussparung für’s Kellerfenster (die Holzkonstruktion ist natürlich nur ein Platzhalter – obwohl ein Holzsprossenfenster für den Abstell- und Gerümpelkeller (denn da kommt dieses Teil hin) natürlich auch nicht schlecht wäre… das wäre mal wahrer…

Jetzt geht’s los!

… und dabei sind wir eigentlich schon mittendrin. Ich komme nur gar nicht mehr hinterher mit dem posten, weil momentan sooo viel passiert. Nach nur kurzer Babypause musste ich leider schon wieder anfangen zu arbeiten, auch wenn ich am liebsten mindestens ein Jahr Elternzeit genommen hätte. Am allerliebsten sogar zwei. Aber das ging nun mal leider nicht. Glücklicherweise kann Herr Kathrinville ein ganzes Jahr Elternzeit nehmen, so dass die Kinderlein in besten Händen sind. Kurz vor dem Arbeitsstart wurde Kindlein Nr. 2 getauft. Ein wunderschöner Tag für uns alle (und vielleicht werde ich hier noch davon berichten). Und auch auf dem Bau…

Ein Häufchen Elend. Abriss Teil III (und Ende).

So, damit das hier nicht zu einer unendlichen Geschichte verkommt und ich vor allem auch endlich mal zu den schönen Dingen (nämlich unserem endlich beginnenden Neubau!) kommen kann, zeige ich nun den dritten und letzten Teil des Abrisses.   Jetzt ging es auch dem hinteren Giebel an den Kragen. Wenn ich mich auf meinem Computer durch die Bilder klicke, ist es fast wie ein Film. Das geht beim Runterscrollen natürlich leider nicht so gut. Aber ich finde es trotzdem krass, wie man die einzelnen Wandteile fallen sieht (z. B. auf dem dritten, fünften und sechsten Bild).   Da wird schön…

Mach’s gut, altes Haus. Abriss Teil II.

Am nächsten Tag ging es bereits vor halb acht weiter mit dem Abriss. Diesmal war auch Herr Kathrinville mit von der Partie und gemeinsam waren wir bis an die Zähne mit Aufnahmegeräten bewaffnet: Smartphones, DSLR, Videokamera. Zunächst der Blick aus meinem alten Kinderzimmer: Herr Kathrinville stellte sich dann einen Terrassenstuhl auf den Rasen und filmte mit der Videokamera, während ich die meiste Zeit von allen Seiten aus fotografierte (oder eigentlich immer von da, wo gerade am meisten zu sehen war. Blöd, dass ich meine Hunterboots nicht dabei hatte – die Wiese war nämlich ganz schön matschig). Wegen der Morgensonne im…

Ein Abschied und ein Neubeginn. Abriss Teil I.

Abriss Haus

Ich hatte es ja im letzten Post schon angedeutet: Herr Kathrinville und ich haben uns vor einiger Zeit entschlossen, ein neues Haus zu bauen. Unser jetziges ist zwar auch sehr schön (und ich vermisse es jetzt schon ein bisschen, wenn ich daran denke, dass es bald jemand anderem gehört), aber aus beruflichen Gründen bot sich ein Ortswechsel an. Und so standen wir vor der entscheidenden Frage, die alle, die nicht mieten wollen, für sich beantworten müssen: Kaufen oder bauen? Grundsätzlich lieben wir beide Altbauten (natürlich nur die sanierten, nicht die zugigen und abgewrackten), also bot sich eigentlich ein „gebrauchtes“ Haus…

Wieder da.

  Mein Blog hat mich wieder. Vorläufig zumindest… Über ein Jahr ist seit meinem letzten Beitrag vergangen. Und in dieser Zeit ist in meinem Offline-Leben unglaublich viel passiert. Eine Hochzeit, ein spannender aber fordernder Beruf, eine schwierige Schwangerschaft mit gutem Ausgang und einem wunderbaren Kind, eine sehr ausgiebige Hausplanung und so einiges mehr. Eigentlich habe ich gar keine Zeit zum bloggen. Und eigentlich war mein Blog auch vor meiner Pause noch gar nicht so richtig ans Laufen gekommen und ich bin mir gar nicht sicher, ob es sich lohnt, ihn an dieser Stelle fortzuführen. Aber irgendwie höre ich ihn rufen,…

Im Moor {vom Knaben keine Spur}.

Moor. Meine bisherigen Assoziationen damit waren eher gruseliger Natur. Ohne nähere Kenntnisse (ich war bislang noch nie im Moor) lief mir beim Wort Moor immer ein leichter Schauer über den Rücken. Nebelschwaden, die über eine sumpfige Ebene wabern. Wege, die man kaum erkennt – aber nur ein falscher Schritt, und versinkt man im Morast und kann sich nie wieder herausziehen (es sei denn, man heißt Münchhausen). Menschen, die auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Rothaarige Moorleichen, die 3000 Jahre alt sind. Die Moorsoldaten. Und natürlich „Der Knabe im Moor“ von Anette von Droste-Hülshoff: Oh schaurig ists übers Moor zu gehn, Wenn es wimmelt vom Heiderauche,…

Ich ess Blumen… {Erdbeer-Holunderblüten-Konfitüre}

Erdbeer-Holunder-Konfitüre

Neben den Holunderblütenmuffins reichte meine zarte weiße Beute noch für ein weiteres Rezept. Im Kopf hatte ich zwar noch die ausgefallensten Variationen, aber da es schnell gehen musste, entschied ich mich für babyeierleichte und hopseschnell gekochte Erdbeer-Holunder-Konfitüre.   Wer schon einmal Marmelade/Konfitüre/Gelee/Fruchtaufstrich gekocht hat, weiß: Das ist kein Zauberwerk. Genaugenommen ist es wirklich kinderleicht. Wichtig sind nur zwei Dinge: ausschließlich gutes, reifes Obst ohne Druckstellen (und in diesem Fall auch frische, unversehrte Holunderblüten) verwenden. Je leckerer das Obst, desto leckerer die Konfitüre. nur Marmeladengläser benutzen, deren Deckel wirklich schließt. Und die Gläser vor der Benutzung auskochen. Sonst kann die Konfitüre…